Benjamin Bernheim unterzeichnet Exklusivvertrag mit Deutsche Grammophon

»… der große französische lyrische Tenor, auf den die Welt wartet.« Chicago Tribune

  • Bernheims erstes DG-Album, aufgenommen mit dem Prague Philharmonia und dessen Chefdirigenten Emmanuel Villaume, erscheint im Herbst 2019

  • In der gegenwärtigen Saison gibt der Tenor eine Reihe bedeutender Haus- und Rollendebüts in renommierten europäischen Spielstätten


    L-R: Clemens Trautmann (President Deutsche Grammophon),Valérie Gross (DG’s A&R Director Vocal & Opera Productions), Benjamin Bernheim

    Deutsche Grammophon gibt die Unterzeichnung eines langfristigen Exklusivvertrags mit Benjamin Bernheim bekannt. Der 33-jährige französische lyrische Tenor genießt internationales Ansehen als einer der führenden Tenöre einer neuen Sängergeneration.

    Am Beginn von Bernheims Partnerschaft mit DG steht ein Album mit französischen, italienischen und russischen Arien. Es erscheint im Herbst 2019 und bietet Bernheims Interpretationen klassischer junger Tenorrollen, unter anderem von Gounod, Massenet, Donizetti, Puccini, Verdi und Tschaikowsky. Sie gehören zum Kern von Bernheims Opernrepertoire.

    »Die Oper kann die Seele der Menschen berühren und ihr Leben bereichern. Ich bin glücklich, dass ich durch die Partnerschaft mit Deutsche Grammophon ein so großes Forum finde«, sagt Bernheim. »Mein erstes DG-Album entstand in Zusammenarbeit mit dem Prague Philharmonia und Emmanuel Villaume. Es ist vielfältig, zeigt ein Spektrum von Rollen, die meiner Stimme zurzeit sehr liegen.«

    Dr. Clemens Trautmann, Präsident von Deutsche Grammophon , begrüßte Bernheim beim Gelblabel. »Benjamin hat weit mehr Begabungen als nur eine wunderbare Stimme. Immer sucht er nach den feinen Nuancen in der Musik, er hat Intuition, Einfühlung und meisterhafte Technik. Uns ist es ein besonderes Anliegen, diesen bemerkenswerten jungen Künstler einer großen neuen Hörerschaft vorzustellen und zu zeigen, warum er an den führenden internationalen Opernhäusern so gefragt ist.«

    Valérie Gross, A&R Director Vocal & Opera Productions bei DG , erklärt: »Er hat einfach alles: Stimme, Charisma, gutes Aussehen und eine bemerkenswerte Fähigkeit, eine Beziehung zum Publikum zu knüpfen. Von diesem Ausnahmesänger ist viel zu erwarten!«

    Benjamin Bernheim wurde 1985 in Paris geboren. Nach dem Studium in Lausanne ging er 2008 ans Internationale Opernstudio der Oper Zürich und wurde zwei Jahre später Mitglied des renommierten Züricher Ensembles. Heute tritt Bernheim in führenden Rollen bei den angesehensten Opernhäusern auf. So sang er bereits Rodolfo (La bohème) am Covent Garden, an der Opéra national de Paris und der Wiener Staatsoper; Alfredo ( La traviata) an der Mailänder Scala, Berliner Staatsoper und am Opernhaus Zürich; Nemorino (L’elisir d’amore) an der Wiener Staatsoper; Lenski (Eugen Onegin) an der Deutschen Oper Berlin; sowie die Titelrolle in Faust an der Lyric Opera in Chicago und am Théâtre des Champs-Elysées. Bernheim wirkte außerdem in mehreren Produktionen der Salzburger Pfingst- und Sommerfestspiele mit. Die laufende Spielzeit begann er als Rodolfo in Zürich und sang später am Covent Garden unter der Leitung von Antonio Pappano erstmals in Verdis Requiem. Am 5. April gibt er an der Opéra national de Bordeaux sein Rollendebüt als Des Grieux in Manon. Im Juni singt er am Opernhaus Zürich erstmals die Partie des Ismaele in Nabucco. Bernheims Arbeit wurde mit Begeisterung von den Medien zur Kenntnis genommen, etwa sein Auftritt als Tamino (Die Zauberflöte) an der Wiener Staatsoper: »Mit seinem wohltimbrierten, warmen Tenor von großer Strahlkraft zeigt er, … warum er einer der interessantesten Tenöre unserer Zeit genannt wird«, schrieb Die Presse. Im Dezember 2018 wurde er Rolex Testimonee.

    In der Saison 2019/20 wird Bernheim an die Opéra national de Paris zurückkehren, um in Neuinszenierungen von La traviata und Manon die Rolle des Alfredo bzw. Des Grieux zu verkörpern. Als Herzog in Rigoletto an der Bayerischen Staatsoper in München wird er sein Rollen- und Hausdebüt geben. Andere Höhepunkte der kommenden Spielzeit sind Auftritte in La bohème in München und Paris sowie in La traviata an der Berliner und Wiener Staatsoper.