HILDUR GUÐNADÓTTIRS SENSATIONELLE ERFOLGSSERIE

OSCAR · BAFTA · GRAMMY · CRITICS’ CHOICE · GOLDEN GLOBE & EMMY

»An die Mädchen, die Frauen, die Mütter und Töchter, die hören, wie in ihnen die Musik sprudelt ... erhebt eure Stimmen. Wir müssen sie hören …« Hildur Guðnadóttir. Ausgezeichnet mit dem Oscar 2020 für Best Original Score für Joker

Hildur Guðnadóttirs sensationelle Erfolgsserie fand gestern, am 9. Februar 2020, ihre Fortsetzung im Dolby Theatre in Los Angeles: Die isländische Komponistin, Cellistin und Sängerin gewann einen Oscar für Best Original Score. Guðnadóttir, Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon, wurde ausgezeichnet für ihren Soundtrack zu Todd Phillips’ Psychothriller Joker.

Guðnadóttir erreicht durch ihren Triumph einen bemerkenswerten Rekord – nie zuvor hat eine Komponistin in einer einzigen Saison so viele Preise erhalten. Sie ist zudem die erste Frau, die den Oscar in dieser Kategorie gewann, seit Marilyn Bergmans Auszeichnung für Yentl im Jahr 1983. (Anne Dudley und Rachel Portman erhielten in den 1990er-Jahren Oscars in der inzwischen abgeschafften Kategorie Best Original Musical or Comedy Score).

Dr. Clemens Trautmann, Präsident von Deutsche Grammophon, erklärt: »Herzlichen Glückwunsch an Hildur zu ihrem mehr als verdienten Oscar und zu der beispiellosen Erfolgsserie vor den Academy Awards. Wenn ich an ihre ersten Veröffentlichungen bei Deutsche Grammophon – nämlich Kollaborationen mit Jóhann Jóhannsson and Víkingur Ólafsson – zurückdenke, bin ich dankbar und ein wenig stolz, dass unsere Zusammenarbeit schon vor zwei Jahren so organisch begonnen hat. Wir können es kaum erwarten, ein globales Publikum mit noch viel mehr von ihrer inspirierten Musik vertraut zu machen, nachdem Hildur unser aller Herzen und Sinne schon mit ihren phänomenalen Filmmusiken für Chernobyl und Joker eingenommen hat.«

»Herzliche Gratulation an Hildur zur ihrem phänomenalen Multi-Award-Erfolg der letzten Monate – seit vergangener Nacht gekrönt durch ihren ersten Oscar«, sagt Frank Briegmann, CEO & President Universal Music Central Europe und Deutsche Grammophon. »Mit den einzigartigen und eindringlichen Scores zu Chernobyl und Joker genauso wie mit ihren solitären Werken hat sie schon jetzt einen Platz unter den herausragendsten Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit sicher. Die Deutsche Grammophon ist seit mehr als 120 Jahren der Innovation verpflichtet und unterstützt junge Künstlerinnen und Künstler dabei, neue Wege zu beschreiten. Umso mehr freue ich mich auch persönlich mit Hildur über die große Wertschätzung von Branche und Publikum, die ihren Werken entgegengebracht wird. Für uns als ihr Labelpartner sind die Preise gleichzeitig Ansporn, unser Engagement beim Aufbau neuen Repertoires fortzusetzen und das Klassikgenre im Ganzen kontinuierlich weiterzuentwickeln.«

Hildur Guðnadóttirs Soundtrack zu Joker gewann einen BAFTA (2. Februar 2020) in der Sparte Best Score, nachdem er bereits mit einem Golden Globe (5. Januar) für Best Original Score/Motion Picture ausgezeichnet worden war – sie war die erste Frau überhaupt, die diesen Preis als einzelne Komponistin erhielt. Ihr Soundtrack zu Joker gewann darüber hinaus am 12. Januar den 25. Critics’ Choice Award für Best Score – nur wenige Tage, nachdem er in der gleichen Kategorie bei den Hollywood Critics Association Awards (9. Januar) gesiegt hatte. Noch dazu feierte Guðnadóttir einen doppelten Erfolg als Gewinnerin in den Sparten Outstanding Original Score for a Studio Film (Joker) und Outstanding Original Score for Television or Streaming Production (Chernobyl) bei den ersten Society of Composers and Lyricists’ Awards (7. Januar).

Ihre eindringliche Musik zu Chernobyl brachte ihr den Grammy in der Sparte Best Score Soundtrack for Visual Media (26. Januar), womit sie die erste Frau wurde, die sich in dieser Kategorie eigenständig mit ihrer Arbeit durchsetzte – und die erste Frau überhaupt seit 1985 (damals gewannen Sharon Robinson, Sue Sheridan und Allee Willis den Preis für Beverly Hills Cop). Zuvor hatte der Chernobyl-Soundtrack einen Emmy in der Kategorie Outstanding Music Composition for a Limited Series, Movie, or Special (16. September) erhalten, in der Sparte Original Score bei den RTS Craft and Design Awards (25. November) gesiegt und Guðnadóttir bei den World Soundtrack Awards (18. Oktober) den Titel Television Composer of the Year eingetragen. Sie ist nominiert in der Sparte Best Classical Artist bei den Global Awards 2020, die am 5. März in der Royal Albert Hall verliehen werden.

Deutsche Grammophon feiert Hildur Guðnadóttirs Renommee mit der Veröffentlichung ihrer früheren Soloalben. Das Label hat außerdem die neue Single und das Video ihres berührenden, von der internationalen Flüchtlingskrise angeregten Songs Fólk fær andlit (»Menschen bekommen Gesichter«) herausgebracht, den die Künstlerin selbst singt.



Hildur Guðnadóttir bricht alle Rekorde. Die Komponistin von Chernobyl gewinnt Grammy für »Best Score Soundtrack«

Die isländische Musikerin Hildur Guðnadóttir, Gewinnerin von Golden Globe und Emmy, kann ihrer wachsenden Sammlung an Auszeichnungen jetzt einen Grammy hinzufügen. Der Preis in der Kategorie Best Score Soundtrack for Visual Media für ihre Musik zu Chernobyl wurde ihr gestern bei der glamourösen Verleihungszeremonie in Los Angeles überreicht. Damit ist sie die erste einzelne Frau, die je in dieser Kategorie gesiegt hat – und sie ist auch die erste Frau seit 35 Jahren (1985 gewannen Sharon Robinson, Sue Sheridan und Allee Willis den Preis gemeinsam für Beverly Hills Cop).

Fast zeitgleich zur jüngsten Auszeichnung erscheint heute Guðnadóttirs neue Single und ein Video für das eindringliche Stück Fólk fær andlit (»Menschen bekommen Gesichter«). Die in Berlin lebende Komponistin, Cellistin und Sängerin hat zudem in diesem Monat ihre früheren Alben auf Deutsche Grammophon veröffentlicht. Im Herbst wurde sie Exklusivkünstlerin des Labels.

Guðnadóttirs bemerkenswerte Erfolgsserie scheint sich fortzusetzen, nachdem sie für Joker ihre jeweils erste Oscar- und BAFTA-Nominierung in der Sparte Best Original Score erhalten hat. Ihre Musik zu Todd Phillips’ düsterem Psychothriller mit Joaquin Phoenix in der Hauptrolle siegte außerdem bei den Golden Globes als Best Original Score/Motion Picture, auch hier war sie die erste Frau überhaupt, die diesen begehrten Preis als einzelne Komponistin erhielt. Ihr Soundtrack zu Joker gewann darüber hinaus den 25. Critics’ Choice Award für Best Score – nur wenige Tage, nachdem er in der gleichen Kategorie bei den Hollywood Critics Association Awards gesiegt hatte.

Noch dazu feierte Guðnadóttir einen doppelten Erfolg als Gewinnerin in den Sparten Outstanding Original Score for a Studio Film (Joker) und Outstanding Original Score for Television or Streaming Production (Chernobyl) bei den ersten Society of Composers and Lyricists’ Awards. Ihre Musik zu Chernobyl trug ihr ebenfalls eine Reihe glanzvoller Preise ein. Außer ihrem bahnbrechenden Grammy gewann sie auch einen Emmy für den Soundtrack zu dieser HBO-Miniserie. Bei den World Soundtrack Awards 2019 in Gent wurde sie als Television Composer of the Year ausgezeichnet, und sie ist in der Sparte Best Classical Artist bei den diesjährigen Global Awards nominiert. Hildur Guðnadóttir gibt Live-Aufführungen ihres Soundtracks zu Chernobyl am 29. und 30. Januar in der Betonhalle im Rahmen des CTM Festival, das alljährlich in Berlin stattfindet und experimenteller Musik und Kunst gewidmet ist.

Um den internationalen Erfolg und die breite künstlerische Wirkung ihrer Arbeit zu würdigen, wurden Hildur Guðnadóttirs frühere Aufnahmen nun bei Deutsche Grammophon veröffentlicht. Ihre ersten beiden Soloalben, Mount A und Without Sinking, kamen am 10. Januar heraus, ebenso Iridescence, eine elfminütige EP-Single, auf der auch Jóhann Jóhannsson und Skúli Sverrisson mitwirkten. Ihre anderen beiden Soloalben, Leyfðu Ljósinu (»Erlaube dem Licht«) und Saman (»Zusammen«), sind eine Woche später erschienen. Das Gelblabel veröffentlicht zudem heute eine neue Single und ein Video von Fólk fær andlit, einem zutiefst berührenden Stück, das Guðnadóttir selbst singt und das durch die internationale Flüchtlingskrise angeregt wurde.

Hildur Guðnadóttir freut sich über die Anerkennung, die ihre Arbeit zurzeit erfährt und die ihr zugleich die Möglichkeit gibt, für Komponistinnen zu sprechen. »Ich mache seit fast 20 Jahren Filmmusik, es war also ein langer Weg zum Erfolg«, sagte sie in einer Pressekonferenz nach der Auszeichnung mit dem Golden Globe. »Ich weiß eigentlich nicht genau, wie es gekommen ist, dass alles plötzlich zu kulminieren scheint, aber es war mit Sicherheit ein wunderbares Jahr und ganz unglaublich, diese beiden Chancen zur selben Zeit zu erhalten. [Joker und Chernobyl] waren so unterschiedlich und so umfassend.«

Sie fügte hinzu, dass sich im Film- und Fernsehgeschäft die Haltung gegenüber Frauen endlich dauerhaft verändere. »Ich habe in den vergangenen zehn oder mehr Jahren einen gewissen Vorbehalt gespürt, Frauen diese großen Projekte anzuvertrauen. Aber ich habe mit Sicherheit auch profitiert von der Aufmerksamkeit, die in den letzten Jahren der Stellung der Frau in diesem Business zuteilwurde.«

Golden Globe Award für Best Original Score

Herzlichen Glückwunsch an Hildur Guðnadóttir zu ihrem Golden Globe Award für Best Original Score für 'Joker' bei den Golden Globe Awards, die Anfang dieser Woche in Los Angeles verliehen wurden. Die ebenfalls sehr erfolgreiche HBO Serie 'Chernobyl', dessen Soundtrack auch bei der deutschen Grammophon erhältlich ist und die ebenfalls von Hildur komponiert wurde, konnte ebenfalls Preise für Best Television Limited Series or Motion Picture Made for Television sowie Best Performance by an Actor in a Supporting Role in a Series, Limited Series or Motion Picture Made for Television (Stellan Skarsgård) gewinnen.

EMMY-PREISTRÄGERIN HILDUR GUÐNADÓTTIR UNTERZEICHNET EXKLUSIVVERTRAG

Berlin, 11. Oktober 2019 – Deutsche Grammophon gibt den Abschluss eines Exklusivvertrags mit der Komponistin, Cellistin und Sängerin Hildur Guðnadóttir bekannt. »Bedeutung und Tiefe« machen das Werk der 37-jährigen isländischen Künstlerin aus, schrieb die New York Times. Ihr Soundtrack für das preisgekrönte HBO-Drama Chernobyl, der im Mai dieses Jahres von DG veröffentlicht wurde, erhielt weithin den Beifall der Kritik und wurde im vergangenen Monat in Los Angeles mit einem Emmy ausgezeichnet in der Kategorie »Beste musikalische Komposition für eine Miniserie, einen Fernsehfilm oder ein Special«. In dieser Woche nun ist Todd Phillips’ Joker – Gewinner des Goldenen Löwen bei den diesjährigen Filmfestspielen in Venedig – in den Kinos angelaufen. Die Musik zum Film schrieb Hildur Guðnadóttir.

(von links nach rechts: Anusch Alimirzaie, A&R Manager New Repertoire; Clemens Trautmann, President Deutsche Grammophon; Hildur Guðnadóttir; Christian Badzura, Senior Director New Repertoire; Hans-Christian Lohs, Project Manager. Foto: © Stefan Höderath)

Die in Berlin ansässige Künstlerin veröffentlichte ihre Arbeit bereits beim Gelblabel in Zusammenarbeit mit Jóhann Jóhannsson und auch mit Víkingur Ólafsson für das Album Bach Reworks.

»Deutsche Grammophon steht für echten Ideenreichtum«, sagt Hildur Guðnadóttir. »Das Label bietet Raum für neuen Klang und genreübergreifende künstlerische Kooperationen. So viele einstige Schranken, die die Musik kategorisierten und Komponisten und Interpreten daran hinderten, zwischen den Bereichen zu wechseln, wurden ersetzt durch Offenheit. Und so entstehen Werke, in denen Gefühle zum Ausdruck kommen, die uns alle verbinden.«

»Kreativität, Intellekt und Vorstellungskraft zeichnen Hildur Guðnadóttir aus«, sagt Dr. Clemens Trautmann, Präsident von Deutsche Grammophon. »Sie überschreitet Grenzen als Komponistin, Cellistin und Sängerin. Wer ihren Soundtrack zu Chernobyl kennt oder auch frühere Werke gehört hat, der weiß, wie innovativ ihre Musik ist. Wir sind begeistert, dass Hildur zum Gelblabel kommt.«

Christian Badzura, Senior Director New Repertoire bei Deutsche Grammophon, erklärt. »Hildurs musikalische Sprache ist zugleich persönlich und doch universell. Sie erschafft durch Klang unvergessliche Bilder und Stimmungen, die uns tief berühren.«

Hildur Guðnadóttir wurde 1982 in Reykjavík geboren. Sie begann als Kind Cello zu spielen, setzte ihr Studium an der Musikakademie ihrer Heimatstadt fort und studierte dann Komposition und Neue Medien an der Kunstakademie Islands und der Universität der Künste Berlin. Auf ihr erstes Soloalbum, Mount A (2006), folgten drei weitere erfolgreiche Veröffentlichungen: Without Sinking (2009), Leyfðu Ljósinu (2012) und Saman (2014).

Zu ihrem Werkkatalog gehören auch Auftragsarbeiten für das Isländische Symphonieorchester, das Isländische Nationaltheater, Tate Modern, das British Film Institute, die Königlich Schwedische Nationaloper und das Städtische Theater Göteborg. Sie war zudem Partnerin bei Auftritten und Aufnahmen mit Künstlern wie Skúli Sverrisson, Jóhann Jóhannsson, múm, Sunn O))), Pan Sonic, Hauschka, Wildbirds & Peacedrums, Ryuichi Sakamoto, David Sylvian, The Knife, Fever Ray und Throbbing Gristle.

Guðnadóttir wurde nominiert für den Nordic Council Music Prize 2014 als Komponistin des Jahres und für einen Discovery of the Year Award bei den World Soundtrack Awards 2018. Zu ihrer rasch wachsenden Sammlung von angesehenen Preisen und Auszeichnungen gehören der Asia Pacific Screen Award für den besten Soundtrack (zusammen mit Jóhann Jóhannsson für Maria Magdalena) und der Preis für den besten Soundtrack bei den Internationalen Filmfestspielen in Peking 2018 für Journey’s End. Sie ist nominiert als Best Television Composer of the Year bei den World Soundtrack Awards 2019, die noch in diesem Monat in Belgien stattfinden.