EINE MEDITATIVE REFLEXION

Anoushka Shankars neues Album für Deutsche Grammophon

    · Reflections – eine Rückschau auf die künstlerischen Projekte der charismatischen britisch-indischen Interpretin und Komponistin

    · Aufnahmen mit Ravi Shankar, Vater und Lehrer der Musikerin, und Künstlerkollegen wie Norah Jones, Alev Lenz, Karsh Kale und Nitin Sawhney

    · Eine sorgfältig kuratierte Retrospektive von 15 Stücken, eingespielt in den vergangenen 20 Jahren – zugleich eine Erinnerung an persönliche Erfahrungen und Beziehungen Anoushka Shankars

    · Erscheint international am 8. März 2019

    »Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, eine Retrospektive zu veröffentlichen, während es mir doch selbst so vorkommt, erst am Anfang einer – hoffentlich – viel längeren Reise in die Zukunft zu stehen«, sagt Anoushka Shankar über Reflections, ihr jüngstes Album für Deutsche Grammophon. »Dabei scheint es mir geradezu unglaublich, dass ich mein erstes Album vor über 20 Jahren herausgebracht habe, noch als Teenager damals.«

    Reflections, das am 8. März zur Veröffentlichung ansteht, bietet einen Rückblick auf Anoushka Shankars bisherige Laufbahn. Die mehrfach für den Grammy nominierte Sitarspielerin und Komponistin wählte 15 ihrer Lieblingsstücke aus. Zusammen eröffnen sie einen Blick auf die heutige Welt – und einen Raum, um Kraft zu sammeln, aber auch um Mitgefühl zu entwickeln für all jene, die Gewalt, Unterdrückung oder Leid erfahren. Musik kann »zum Ausdruck bringen, wie man selbst im Chaos Schönheit findet, wenn man in Beziehung zu einem anderen Menschen tritt«, sagt Shankar.

    In ihrer Auswahl von Stücken von erfolgreichen Alben wieLand of Gold, Traces of You, Breathing Under Water und Rise spiegelt sich Anoushkas Engagement für einen interkulturellen Dialog. Sie geht ihren Wurzeln nach in der klassischen indischen Musik in »Jod, Jhala«, das auf dem Raga Jogeshwari basiert, einem Werk ihres Vaters, des legendären Sitarmeisters Ravi Shankar, der ihr Partner in »Pancham Se Gara« ist. Mit ihm zu spielen, sagt sie, sei ein Geschenk gewesen. Und so gedenkt sie ihm zu Beginn von Reflections mit »The Sun Won’t Set«, das sie gemeinsam mit dem Musiker Nitin Sawhney schrieb, kurz bevor Ravi Shankar starb. Anoushka und ihre Halbschwester Norah Jones nahmen das Stück 30 Tage nach dem Tod des Vaters auf. »Der Name meines Vaters, Ravi, ist das Sanskrit-Wort für ›Sonne‹. Durch das Lied konnte ich ausdrücken, was ich während seiner letzten Monate gefühlt habe«, erinnert sich Anoushka.

    Die Erfüllung beim Musizieren mit anderen teilt sich in den Stücken von Reflections deutlich mit. So arbeitet Anoushka mit den spanischen Flamencostars Pedro Ricardo Miño und Duquende, dem österreichischen Hangspieler Manu Delago, der deutsch-türkischen Sängerin und Songschreiberin Alev Lenz, dem amerikanischen Komponisten und Produzenten DJ Karsh Kale, der israelischen Vokalistin Noa Lembersky und dem amerikanischen Folkmusiker Barry Phillips. Die Schauspielerin und Aktivistin Vanessa Redgrave liest ein Gedicht von Pavana Reddy in »Remain the Sea«, einer Antwort auf die europäische Flüchtlingskrise 2015. Und Norah Jones ist noch einmal in »Traces of You« zu hören, einer melancholischen Meditation darüber, wie wir die Menschen, die wir verloren haben, und die Orte, die wir verlassen mussten, in uns tragen.

    Die Veröffentlichung von Reflections fällt mit dem Start von Anoushkas USA-Tournee zusammen. Sie beginnt am 9. März mit einem Konzert im Riverbend Centre for the Arts in Austin (Texas), es folgen weitere Auftritte in den USA. Für Konzerte in Dublin und der Royal Festival Hall in London (6. und 9. April) kehrt Anoushka nach Europa zurück, bevor sie erneut den Atlantik überquert, um eine Serie von 14 Konzerten in Kanada und den USA zu geben. Krönender Abschluss sind Auftritte im Berklee College of Music in Boston und der Town Hall in New York (4. und 5. Mai).

    »Niemand verkörpert den Geist von Innovation und Experimentierfreude
    klarer als Anoushka Shankar« (Nitin Sawhney)