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Die neue Single des Pianisten Georgijs Osokins ist eine Interpretation von Sakamotos Andata – ein Werk von tiefgreifender Stille aus der späten Schaffensphase des Komponisten. Das ursprünglich als Eröffnungsstück von Sakamotos Album async erschienene Werk entfaltet sich mit charakteristischer Zurückhaltung: reduzierte Klangflächen, schwebende Harmonien und ein Zeitgefühl, das zwischen Präsenz und Verschwinden zu oszillieren scheint. Der Titel deutet Bewegung an – doch hier wird sie zu einer inneren Reise, geprägt von Fragilität und stiller Transformation.
Für Osokins steht Sakamotos Musik in der Tradition derselben grundlegenden Fragen, die auch in den Werken von Pärt und Vasks anklingen – wenn auch durch eine deutlich andere kulturelle Linse ausgedrückt: „Sakamotos Weg war stets von einer gewissen Mystik umgeben. In den letzten Phasen seines Lebens schien seine außergewöhnliche Musik von einer Suche durchdrungen zu sein, die bereits jenseits klarer Grenzen lag. Welche Art von Musik schreibt man, wenn man den Atem des Todes spürt? Was legt man in jeden Ton – oder vielmehr hinter jeden Ton? Was ist Klang? Welche Bedeutung hat Harmonie in einem so zerbrechlichen Leben? Sakamoto beantwortet diese Fragen mit einer Schönheit, die sich jeder eindeutigen Definition entzieht.
Ich war tief beeindruckt von dem Album async, von seiner Mehrdimensionalität, seiner Strenge und seiner konzeptionellen Konsequenz. Deshalb habe ich mich entschieden, als Hommage an den großen japanischen Künstler, den Eröffnungstitel Andata des Albums aufzunehmen. Diese Einspielung ist zugleich eine stille Widmung an Japan, an seinen einzigartigen Geist und an die Art und Weise, wie Leben und Natur als Einheit atmen“, sagt der Pianist.
Also available in Dolby Atmos®
Deutsche Grammophon (DG)
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