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Anna Netrebko
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Aspekte eines Stars: Anna – The Best of Anna Netrebko

Anna Netrebko © Esther Haase / DG
© Esther Haase / DG
18.11.2009

Inzwischen gehen der Presse die Superlative aus. Schon vor sieben Jahren wurde Anna Netrebko als das „Wunder von Salzburg“ gefeiert, als sie dort in der Rolle der Donna Anna in Mozarts „Don Giovanni“ debütierte und das Publikum mit Charme, Natürlichkeit und Perfektion verzückte. Seitdem wollen die Elogen nicht mehr enden, die die russische Sopranistin als eine der faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten unserer Tage charakterisieren. Sie selbst allerdings, wenn auch den Glamour nicht so fürchtend wie manche ihrer Vorgängerinnen, sieht sich vor allem im Dienste der Kunst und des Publikums, dem sie mit ihren Rollen und Alben magische musikalische Momente bieten will. So ist „Anna – The Best of Anna Netrebko“ eine klingende Eintrittskarte, mit der die Sängerin die Tür zu ihrer Klangwelt öffnet.

Eigentlich erstaunlich, dass noch nicht einmal ein Jahrzehnt vergangen ist, seit Anna Netrebko auf dem internationalen Parkett erschien und die Klassikwelt für sich einzunehmen verstand. Ihre Geschichte wirkt noch immer ein wenig wie ein Märchen, der Anfang als Studentin etwa, die am Mariinsky-Theater den Boden putzte, nur um möglichst nah an den Proben zu sein. Die von Valéry Gergiev entdeckt wurde, von ihm 1995 als gerade Dreiundzwanzigjährige für die Titelrolle von Glinkas „Ruslan und Ludmilla“ verpflichtet und durch die Gastspiele an der San Francisco Opera 1995 über Nacht der Opern-Szene bekannt wurde. Und die spätestens seit dem Jahr 2002, als sie sowohl an der Met wie auch in Salzburg mit Bravour debütierte, die Herzen der internationalen Klassikfreunde erobert.

Seitdem ist Anna Netrebko nicht mehr wegzudenken aus der Welt der großen Opernrollen und sie weiß, worauf es ankommt, um international auf den großen Bühnen zu reüssieren. Es ist diese besondere Mischung aus Glamour und Kompetenz, aus Präzision und Leidenschaft, die sie aus der Menge der hervorragenden Sängerinnen heraushebt. Das beweist auch die erste Zusammenstellung mit musikalischen Highlights, die während der vergangenen Jahre entstanden sind. Berühmte Partien aus „La Bohème“ und „Norma“, „Rusalka“, „Lucia di Lammermoor“ oder auch „La Traviata“ erklingen im Glanz ihrer hinreißenden Stimme. Puccinis „O mio babbino caro“ oder „Là ci darem la mano“ aus Mozarts „Don Giovanni“ gehören ebenso zu der Auswahl aus 17 Klangstationen ihrer bisherigen Karriere wie Verdis Arie der Violetta, für deren Albumeinspielung Anna Netrebko im Jahr 2005 mit Platin ausgezeichnet wurde.

Dabei kann die Künstlerin auch auf zahlreiche berühmte Kolleginnen und Kollegen bauen, die als Ergänzung oder Widerpart ihre Musik bereichern. Dazu zählen Elīna Garanča, Rolando Villazón und Thomas Quasthoff ebenso wie Dirigenten vom Schlage Claudio Abbados und Carlo Rizzis, die dafür sorgen, dass die Orchester an der Seite der Sängerin zu bestmöglicher Form auflaufen. So ist das Album „Anna – The Best of Anna Netrebko“ sowohl ein vorläufiges Resümee einer strahlenden Karriere wie auch ein Ausblick auf viele fantastische Momente, die noch kommen werden. Denn Anna Netrebko ist „eine Sängerin, die alles hat: Fantasie, Verständnis und Geist“ (San Francisco Chronicle). Kurz: Sie ist ein Weltstar, von dem einige glänzende und faszinierende Aspekte nun auf einer CD zusammengefasst sind.

Mehr über Anna Netrebko erfahren Sie auf der Künstlerseite der Sopranistin bei KlassikAkzente.

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