Einspielungen von Gustavo Dudamel zum Abschied als Music & Artistic Director des Los Angeles Philharmonic

Dudamel und das Los Angeles Philharmonic in einer mitreißenden Aufführung
von Prokofjews Romeo und Julia aus der Walt Disney Concert Hall
Das Ballett erscheint am 13. Februar 2026 digital
Hollywood-Legende Viola Davis als packende Erzählerin in Peter und der Wolf
– ab 22. Mai 2026 digital und auf Vinyl
»[Gustavo Dudamel] und das LA Phil in geradezu symbiotischer Einheit –
das Ergebnis ist schlicht atemberaubend.«
Forbes, 30. September 2025
Im Rahmen von Gustavo Dudamels letzter Amtszeit als Music & Artistic Director des Los Angeles Philharmonic veröffentlicht Deutsche Grammophon zwei Aufnahmen aus seiner 17-jährigen Arbeit in Los Angeles: Zwei der populärsten Werke von Prokofjew sind zu hören. In der mitreißenden Darbietung der Orchestermusik zu Romeo und Julia entfaltet sich dessen kühne Ballettpartitur mit Macht, während sich in Peter und der Wolf die Magie und Dramatik des klassischen Märchens spiegelt, brillant erzählt von der vielfach preisgekrönten Schauspielerin und Produzentin Viola Davis (Fences, The Woman King, G20).
Romeo und Julia erscheint am 13. Februar 2026 digital. Peter und der Wolf folgt am 22. Mai ebenfalls digital und als LP. Mit den Covergestaltungen wurde die renommierte, in Los Angeles und Berlin lebende bildende Künstlerin Alexandra Grant beauftragt, deren Kunst von Texten und Sprache ausgeht und sie in Malerei, Skulptur, Film und Fotografie übersetzt. Eine limitierte Edition mit einer Vinyl und einem gerahmten, von Grant signierten Kunstdruck des Albumartworks wird exklusiv im Deutsche Grammophon Shop erhältlich sein.
Der venezolanische Dirigent Gustavo Dudamel kam 2009 zum Los Angeles Philharmonic. Seitdem haben er und das Orchester mit außergewöhnlicher Intensität daran gearbeitet, ihr Publikum für Musik einzunehmen. Sie blicken zurück auf wegweisende Auftragswerke, preisgekrönte Einspielungen, ein starkes Engagement für die lokale Gemeinschaft und natürlich auf unzählige begeisternde Konzerte in Los Angeles, den USA und weltweit – längst haben sie bewiesen, dass Klassik keine Grenzen kennen muss. Am Ende der Saison 2025/26 wird Dudamel Music and Artistic Director des New York Philharmonic. Das LA Phil dankt ihm für seine Leidenschaft, Menschlichkeit und Kreativität mit einer Saison unter dem Motto »Celebrating Gustavo«.
»Gemeinsam haben wir neu gedacht, was ein Orchester sein kann und wie es seiner Gemeinschaft und der Welt dienen sollte«, so Dudamel. »Bei diesen bemerkenswerten Musiker:innen habe ich Großzügigkeit und außergewöhnliches Engagement für musikalische Exzellenz gefunden.«
Die erste dieser beiden DG-Aufnahmen entstand in Zusammenarbeit mit dem L.A. Dance Project und seinem Künstlerischen Leiter Benjamin Millepied. Während Dudamel und sein Orchester Prokofjews berühmte Ballettmusik zu Romeo und Julia in der Walt Disney Concert Hall aufführten, präsentierte Choreograf Millepied mit seinen Tänzer:innen ausgewählte Szenen – teils auf der Bühne im Saal, teils live auf Leinwand, während sich die Handlung andernorts im Gebäude entfaltete. Die innovative Produktion war ein großer Erfolg, und Dudamel wurde für seine »kraftvolle, rhythmisch packende Interpretation« gelobt (The New Yorker).
Die fesselnde Interpretation von Peter und der Wolf enstand im Juli 2021 in der Hollywood Bowl – der Lockdown war vorüber, endlich konnte Musik auf die Bühne zurückkehren. Wie einst Peter Ustinov, Leonard Bernstein und David Bowie erzählt hier Viola Davis das Märchen, das spielerisch zugleich die Welt des Orchesters erklärt. »Ohne Pathos oder Übertreibung traf die gefeierte Schauspielerin genau den richtigen Ton, klug und pointiert«, schrieb die Los Angeles Times und ergänzt: »Unter Dudamel wurde jedes Instrument zum Wesen, nicht nur Flöte zu Vogel, Klarinette zu Katze, Fagott zu Großvater, das ganze Orchester wurde lebendig.«
Die Saison »Celebrating Gustavo« läuft bereits. Zu den kommenden Höhepunkten zählen Beethovens Egmont mit Cate Blanchett als Sprecherin (12.−15. Februar 2026), Wagners Die Walküre unter der Regie von Alberto Arvelo und mit einer Bühnengestaltung des Anfang Dezember 2025 verstorbenen Frank Gehry (19.−22. Mai) sowie drei Abschlusskonzerte mit John Adams’ Harmonium und Antonio Estévez’ Cantata Criolla (5.−7. Juni).




