Pianist Justus Eichhorn beginnt Zusammenarbeit mit Deutsche Grammophon - Justus Eichhorn | Deutsche Grammophon

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Justus Eichhorn
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Pianist Justus Eichhorn beginnt Zusammenarbeit mit Deutsche Grammophon

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26.06.2026

Das Album erscheint am 4. September 2026

Mit Musik von J. S. Bach, Czerny, Hindemith, Mendelssohn, Liszt, Schubert und R. Strauss,
außerdem mit Ersteinspielungen von drei Eigenkompositionen sowie mit einer Vivaldi-Bearbeitung

Berlin, 26. Juni 2026Deutsche Grammophon gibt die Zusammenarbeit mit dem in Weimar geborenen Pianisten und Komponisten Justus Eichhorn bekannt. Erst 16 Jahre alt, zählt Eichhorn bereits zu den außergewöhnlichen und unverwechselbaren klassischen Künstler:innen seiner Generation – mit ausverkauften Konzerten an renommierten Spielstätten von Hamburg und Zürich bis Shenzhen und Seoul. Sein Charisma, seine Authentizität, aber auch sein kreativer Umgang mit sozialen Medien (@justus.pianist) haben sein internationales Profil geschärft. Mit einer halben Million Follower:innen – Tendenz steigend – gewinnt er Klassikfans und neue Hörer:innen jeden Alters auf der Bühne und online.

Eichhorn gibt sein DG-Debüt mit The Source – einem Album, das die reiche Musikgeschichte seiner Geburtsstadt nachzeichnet. Erzählt wird sie durch Werke von Komponisten, die mit Weimar verbunden waren – darunter J. S. Bach, Hindemith, Mendelssohn, Liszt und R. Strauss. Die Aufnahme, in der die Doppelbegabung des jungen Musikers als Interpret und Komponist zum Ausdruck kommt, erscheint am 4. September 2026 digital und auf CD, eine Auswahl der Musik zudem auf LP. Das Largo aus Vivaldis Flautinokonzert RV 443 in der Bearbeitung des Pianisten ist schon heute (26. Juni) als Stream oder Download erhältlich. Es folgen Ständchen von Liszt (nach Schubert) am 10. JuliSilent Fields von Eichhorn am 31. Juli und seine verlangsamte Fassung von Czernys Etüde op. 740 Nr. 14 am 21. August.

»Als ich zum ersten Mal auf Justus aufmerksam wurde, spürte ich sofort ein außergewöhnliches junges Talent mit einer eigenen musikalischen Stimme und echter künstlerischer Neugier. Schon so früh in seiner Karriere verbindet er pianistisches Gespür, kompositorische Fantasie und eine natürliche Nähe zum Publikum – sowohl auf der Bühne als auch online. Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit mit ihm und darauf, seine künstlerische Entwicklung in den kommenden Monaten und Jahren zu begleiten«, sagt Marc FritschSenior Director Marketing Special Projects & Developing Artists Deutsche Grammophon.

Auf The Source spielt Eichhorn das Italienische Konzert (inspiriert von der von Vivaldi geprägten Gattung) und das Adagio in d-Moll von Bach (nach Marcello), Konzertmeister am herzoglichen Hof in Weimar. Hinzu kommen Liebestraum Nr. 3, Mephisto-Walzer Nr. 1 und weitere Werke von Liszt, der 150 Jahre später am selben Hof als Kapellmeister in außerordentlichem Dienst wirkte. Schuberts Heidenröslein, ursprünglich die Vertonung eines Gedichts von Goethe, ist hier in der Bearbeitung von Alfred Cortot zu hören.

Mendelssohn, in Weimar zu Gast bei Goethe, ist mit einem der Lieder ohne Worte (op. 30 Nr. 1) vertreten; Richard Strauss, ein weiterer namhafter Kapellmeister der Stadt, mit Morgen! in Regers Klavierbearbeitung. Eichhorn war es wichtig, auch einen Bezug zum Bauhaus herzustellen, das der Architekt Walter Gropius in Weimar gründete. Auf der Suche nach Werken stieß er auf den Klavierzyklus In einer Nacht … von Hindemith, einem Komponisten, der eng mit dem Bauhaus verbunden war.

Die Aufnahme gibt zudem Einblick in Eichhorns tägliches Üben. Seine Clips mit Musik von Czerny (Liszts Klavierlehrer) gehören zu seinen beliebtesten Online-Inhalten. Zwei Etüden erscheinen auf dem Album: eine in ihrer Originalfassung, die andere in Eichhorns verlangsamter Version sowie im Original mit einem Twist.  »Ich wollte bei meinen verlangsamten Czerny-Arrangements etwas Neues ausprobieren«, sagt er. »Hier hatte ich das Ziel, eine salonartige Atmosphäre zu schaffen und die aufrührerischen Etüden in eine meditative Stimmung umzuwandeln.«

Neben der Vivaldi-Bearbeitung enthält The Source drei Eigenkompositionen Eichhorns – es sind Ersteinspielungen. Seine eigene Musik, erklärt er, entsteht meist aus der Improvisation heraus: »Ausgangspunkt sind dabei innere Bilder, deren Stimmung und Bewegung ich in Klang verwandle.«

Mit Blick auf seine weitere Entwicklung setzen Deutsche Grammophon und Universal Music auf eine enge, individuelle Betreuung des jungen Pianisten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer langfristigen und verantwortungsvollen Begleitung seiner künstlerischen und persönlichen Entwicklung.

Justus Eichhorn wurde 2009 in Weimar in eine Musikerfamilie geboren. Mit drei begann er am Klavier zu improvisieren, mit sechs erhielt er ersten Unterricht, mit zehn gab er sein Debüt: Haydns Klavierkonzert in D-Dur. Seither spielt er weltweit Recitals und konzertiert als Solist mit Orchestern, unter anderem 2025 auf einer Tournee durch China. Zu seinen vielen Auszeichnungen zählen der erste Preis beim Carl-Bechstein-Wettbewerb 2019 in Berlin, der Elba Festival Prize 2021 und der Swiss Charity Award 2022.

Eichhorn besucht das Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar, wo er auch Dirigieren lernt, und ist Schüler von Grigory Gruzman an der Hochschule für Musik Franz Liszt. Wenn er nicht übt, studiert oder auf Tournee ist, fährt er gern Ski und spielt Fußball.

In der Saison 2026/27 vollendet er seinen Zyklus der Beethoven-Klavierkonzerte mit dem Vierten an Spielstätten in ganz Deutschland und im tschechischen Hradec Králové. Hinzu kommen Recitals in Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Österreich.

 

Konzerte 2026:

19. Sept. – Six-Fours-les-Plages · 20. Sept. – Uchaux · 3. Okt. – Burrweiler (Recital)
11. Okt. – Liederhalle, Stuttgart · 17. Okt. – Freudenstadt · 18. Okt. – Öhringen (Beethoven) 

30. Okt. – Speyer · 31. Okt. – Villa Musica, Schloss Engers · 1. Nov. – Mozartsaal, Stuttgart (Recital) 19. Nov. – Heilbronn · 20. Nov. – Ulm · 21. Nov. – Fürth (Beethoven)

28. Nov. – Allerheiligen-Hofkirche, München · 5. Dez. – Villa Elisabeth, Berlin · 10. Dez. – Elbphilharmonie, Hamburg (Recital)

Justus Eichhorn: The Source
THE SOURCE Justus Eichhorn
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