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Fantasiewelten – Leon Webers Ravel-Bearbeitung “Très lent”

Leon Weber
24.09.2020
Mit “Très lent” von Leon Weber präsentiert Deutsche Grammophon im Rahmen des Projekt “12” eine weitere brandneue Veröffentlichung von Vertretern der zeitgenössischen Klassikszene.
Bereits seit seiner Kindheit ist Leon Weber von Ravels Musik fasziniert, besonders vom Streichquartett in F-Dur des Impressionisten. “Bei jedem Hören kommen mir die schönsten Bilder und Fantasiewelten in den Kopf”, beschreibt Weber das Werk. Nun hat sich der in München geborene Komponist, Musiker und DJ dem dritten Satz des Quartetts gewidmet und auf seinen elektronischen Instrumenten neu interpretiert. Seiner Bearbeitung liegt die Aufnahme des Philharmonia Quartett Berlin aus dem Jahr 1991 zugrunde.
“Sich kompositorisch in ein bestehendes Stück eines anderen Komponisten einzufügen, ist ein emotionaler Prozess – gerade, wenn man sich diesem so verbunden fühlt”, sagt Leon Weber, der das in der Kammermusik zu verankerte Zusammenspiel durch eine freie Dynamik und einen lebhaften Austausch der akustischen und elektronischen Klänge widerspiegelt.
Das entstandene Stück “Très lent” steht ab dem 25. September auf allen gängigen Plattformen zum Download sowie im Stream zur Verfügung.