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Daniel Hope
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Daniel Hope erkundet den facettenreichen Klang Amerikas

Daniel Hope
© Erik Almås
02.02.2022

Was ist Amerika? Und was macht ihn aus, den besonderen amerikanischen Klang? Diese Fragen stehen im Zentrum des neuen Albums von Daniel Hope. Darauf wendet sich der Geiger unter dem Titel “America” ganz unterschiedlichen Werken und Genres zu und lässt im Zusammenspiel mit renommierten Kollegen ein mannigfaltig schillerndes Mosaik des facettenreichen Kontinents entstehen. So sind unter anderem neu arrangierte Werke von Bernstein, Copland, Ellington, Gershwin und Weill zu erleben, eingespielt von Hope und Gastkünstlern wie dem Jazzpianisten Marcus Roberts, dem Schlagzeuger Jason Marsalis, der Soul- und R&B-Sängerin Joy Denalane sowie dem Zürcher Kammerorchester. Das Album erscheint am 4. Februar bei Deutsche Grammophon.

Eine musikalische Reise in die Geschichte Amerikas

“Amerikas Musik ist so vielfältig und lebendig wie seine Menschen”, sagt Daniel Hope und eben diese Vielfalt und die spannungsreiche und prägende Geschichte des Landes wollte der Musiker auf seinem neuen Album abbilden. Hierzu hat Hope Werke von Florence Price, Duke Ellington und Sam Cooke aufgenommen, allesamt Komponisten und Komponistinnen, die sich Gehör verschafften in einer Zeit der Rassentrennung und sozialen Ungerechtigkeit. Zudem finden sich auch spannende Neuarrangements legendärer Broadway-Hits sowie amerikanische Volksmusik auf dem Album, angereichert durch Lieder, die Generationen von Migranten und Migrantinnen und Geflüchteten in die Neue Welt brachten. Zu Beginn des Albums erklingt mit der “Gershwin Song Suite” eine vielseitige Komposition, die “Fascinating Rhythm”, “I Got Rhythm und die Arie Summertime aus Porgy and Bess” enthält. Ein weiteres zentrales Stück ist Sam Cookes A Change Is Gonna Come” aus den Zeiten der Bürgerrechtsbewegung, während das berührende “Adoration von Florence Price der erfolgreichen afroamerikanischen Komponistin ein würdiges Denkmal setzt.

Hope vereint auf “America” Jazz und Klassik miteinander

Neben der Ergründung des amerikanischen Klangs war es für Daniel Hope ein wesentliches Ziel seines Albums, die Welten des Jazz und der Klassik erfolgreich miteinander in Verbindung treten zu lassen. Auslöser dieses Ansatzes war seine enge Freundschaft mit dem Jazzpianisten Marcus Roberts. So sagt Hope: “Die klassische Musik und die Jazz-Welt kommen nur selten wirklich zusammen, aber wir haben es in Form eines musikalischen Dialogs ermöglicht.” Auf dem Album spiegelt sich diese fruchtbare Zusammenarbeit unter anderem in der Interpretation des Klassikers “Come Sunday aus Duke Ellingtons Jazz-Suite Black, Brown and Beige”, für Hope das wichtigste Stück des Albums. Weitere Höhepunkte sind “Hoe-Down” aus Coplands Ballett “Rodeo” sowie eine Suite mit Stücken des deutsch-jüdischen Komponisten Kurt Weill, der in Amerika Zuflucht vor dem Nationalsozialismus fand.

Schillernd, farbenreich und lebendig – ein Album als Abbild Amerikas

Neben der außergewöhnlichen Zusammenstellung der Stücke ist es insbesondere die Besetzung, die das Album “America” so besonders macht und Interpretationen von berührender Intensität, Authentizität und Lebendigkeit entstehen lässt. Wie schon bei seinen letzten Aufnahmen musiziert Daniel Hope zum einen mit dem Zürcher Kammerorchester, dessen Music Director er seit 2016 ist. Außerdem hat Hope für sein Album verschiedene renommierte Musikerkollegen und -kolleginnen eingeladen, die den Klangkosmos Amerikas individuell ausleuchten. Darunter sind etwa die deutsche Soul- und R&B-Sängerin Joy Denalane, die brasilianische Pianistin Sylvia Thereza und der deutsche Jazzgitarrist Joscho Stephan, die in ihren Deutungen der Stücke allesamt mit beeindruckender Präsenz und Ausdruckskraft in den Bann ziehen. Wesentlicher musikalischer Partner von Daniel Hope ist darüber hinaus Marcus Roberts am Klavier, der das Album mit seinem Trio mit Rodney Jordan am Bass und Jason Marsalis am Schlagzeug bereichert und zum gelungen Miteinander von Jazz und Klassik beiträgt. So ist “America” nicht nur ein klangvolles Abbild des Kontinents. Es ist zudem ein packendes Zeugnis intensiver musikalischer Zusammenarbeit.

 

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