»Singuläre Meisterwerke« – Jan Lisiecki spielt Mozarts Klavierkonzerte Nr. 9 und 22 - Jan Lisiecki | Deutsche Grammophon

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»Singuläre Meisterwerke« – Jan Lisiecki spielt Mozarts Klavierkonzerte Nr. 9 und 22

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23.01.2026

Der kanadische Pianist wendet sich erneut Mozarts Werk zu,
dieses Mal mit Manfred Honeck und den Bamberger Symphonikern

Gemeinsam präsentieren sie eine neue Einspielung
zweier Klavierkonzerte in Es-Dur, KV 271 und KV 482

Das Album erscheint am 17. April 2026

»Sich mit der Genialität von Mozarts Musik auseinanderzusetzen,
ist eine große Ehre«

Jan Lisiecki

 

Jan Lisiecki kehrt zu den Klavierkonzerten von Wolfgang Amadeus Mozart zurück – ein Jahrzehnt, nachdem er mit Mozarts Konzerten Nr. 20 und 21 bei Deutsche Grammophon debütierte (»wunderbares Mozart-Spiel, wahrhaft, ungekünstelt und erfrischend« – The New York Times). Zum 270. Geburtstag des Komponisten legt der kanadische Pianist eine neue Aufnahme zweier gegensätzlicher und doch einander ergänzender Werke in Es-Dur vor: der Klavierkonzerte Nr. 9 und 22. Er wird begleitet von Manfred Honeck und den Musiker:innen der Bamberger Symphoniker. »Es war ein Traum von mir, diese beiden Werke aufzunehmen«, sagt Lisiecki, »und ich bin sehr glücklich, dass ich ihn in so traumhafter Besetzung verwirklichen durfte – am Pult, im Orchester und im Studio.«

Das Album erscheint am 17. April 2026 digital und auf CD, im Booklet ein persönlicher Text des Pianisten. Eine limitierte CD-Edition mit signierter Art Card ist exklusiv im DG Shop erhältlich. Das Andante aus dem Klavierkonzert Nr. 22 wird bereits am 23. Januar im Stream veröffentlicht – pünktlich zu Mozarts Geburtstag vier Tage später.

Schon nach seiner ersten Zusammenarbeit mit Manfred Honeck, 2019 in Chicago, dachte Lisiecki an eine gemeinsame Aufnahme: »Manfred Honeck begegnet Mozarts Musik mit großer Nähe und ebenso großem Respekt – und kann das dem Orchester vermitteln: die Phrasierung, die Eleganz, die Schönheit. Mit ihm eine Mozart-Aufnahme zu realisieren ist etwas Besonderes und ein echtes Privileg.«

Lisieckis Lob gilt auch den Musiker:innen der Bamberger Symphoniker. »Sie sind engagiert, leidenschaftlich und zugleich traditionsbewusst«, sagt er. »Es ist inspirierend, Musiker:innen zu erleben, die mit solcher Energie und Frische spielen, dabei den Anweisungen des Komponisten folgen, auf die Impulse des Dirigenten reagieren – und doch den Solisten nie überhören!«

Dieses Zusammenspiel prägt auch die feinen, durchdachten Lesarten zweier Werke, die Lisiecki »singuläre Meisterwerke« nennt – selbst im Hinblick auf Mozarts viele herausragende Kompositionen in diesem Genre. »Mozart hatte eine besondere Beziehung zu Es-Dur«, sagt Lisiecki. »Er schrieb ausgesprochen schöne Werke in dieser Tonart. Manche Komponisten fühlen sich mit einer bestimmten Tonart, einer bestimmten Klangwelt, besonders verbunden – und genau das spürt man hier.«

Das 1777 entstandene Klavierkonzert Nr. 9 etabliert gleich zu Beginn einen engen, dialogischen Austausch zwischen Solist und Orchester. Faszinierend ist, dass Mozarts eigene Kadenzen überliefert sind, sodass Lisiecki und sein Team »Mozarts Vorstellungen von dieser Musik wirklich nachvollziehen und würdigen« konnten. Von besonderer Bedeutung ist für den Pianisten die Kadenz des zweiten Satzes: »Sie ist schlicht spektakulär – und eine so große, dichte Kadenz im zweiten Satz eines Werkes ist geradezu revolutionär.«

Mozart komponierte das Klavierkonzert Nr. 22 im Jahr 1785 in Wien, etwa zur selben Zeit, als er an Le nozze di Figaro arbeitete. Auch hier zeigt sich ein enges Wechselspiel zwischen Solopart und Orchester, wobei die Klarinetten eine herausgehobene Rolle spielen und in einem Klavierkonzert Mozarts erstmals eingesetzt werden. Wie Lisiecki anmerkt, schreibt Mozart für die Klarinetten durchgängig technisch anspruchsvolle und musikalisch kunstvolle Passagen.

Als der Pianist das Klavierkonzert Nr. 22 im vergangenen Jahr mit der Seattle Symphony unter Peter Oundjian aufführte, schrieb Bachtrack: »Im ersten Satz spielte er mit jener Sorgfalt, Zartheit und Innerlichkeit, die man sich bei Mozart wünscht, kompromisslos präzise und doch voller Gefühl. Sein technisches Können ließ seine Darbietung mühelos, aber nie oberflächlich wirken. Das melancholische Andante erwies sich als kühn ausdrucksstark, ohne je ins Pathetische zu kippen. Das abschließende Allegro sprühte vor Witz und Scharfsinn. Lisieckis Kadenzen zeugten von weit mehr als technischer Meisterschaft, sie erreichten eine geradezu himmlische Dimension.«

Jan Lisiecki - Mozart
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