Rachmaninow und Tschaikowsky von Nobuyuki Tsujii - Nobuyuki Tsujii | Deutsche Grammophon

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Nobuyuki Tsujii
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Rachmaninow und Tschaikowsky von Nobuyuki Tsujii

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09.01.2026

Der Ausnahmepianist spielt Rachmaninows Drittes Klavierkonzert
mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter Leitung von Domingo Hindoyan
sowie Klaviertranskriptionen russischer Musik:  
von Liedern Rachmaninows bis hin zu Tschaikowskys Nussknacker-Suite
in der Bearbeitung von Mikhail Pletnev

Nobuyuki Tsujii, weltweit bekannt als Nobu, veröffentlicht sein zweites Album bei Deutsche Grammophon. Der japanische Pianist hat Werke von Rachmaninow und Tschaikowsky eingespielt. Im April 2024 hatte das Gelblabel Nobu unter Vertrag genommen; bereits sieben Monate später erschien sein DG-Debüt mit Beethovens monumentaler Klaviersonate Nr. 29 in B-Dur. Die Kritik war begeistert – »eine denkwürdige Hammerklaviersonate: reif, durchdacht und wunderbar beherrscht«, schrieb International Piano.

Nun widmet sich Nobu Rachmaninows Drittem Klavierkonzert, begleitet vom Royal Liverpool Philharmonic Orchestra (RLPO) unter Leitung seines Chefdirigenten Domingo Hindoyan, sowie Mikhail Pletnevs Bearbeitung von Auszügen aus Tschaikowskys Ballett Der Nussknacker. Er spielt auch Klavierfassungen dreier Rachmaninow-Lieder und Rachmaninows eigene Transkription von Rimski-Korsakows Hummelflug. Rachmaninoff · Tchaikovsky erscheint am 9. Januar 2026 digital und auf CD.

Rachmaninows Drittes Klavierkonzert ist berüchtigt für seine enormen technischen Anforderungen an den Pianisten. Der Komponist – selbst ein virtuoser Pianist – nannte es ein »Konzert für Elefanten«. Er schrieb es 1909 und führte es noch im selben Jahr in New York zum ersten Mal auf. Nobu, der aufgrund seiner Blindheit jede Partitur nach Gehör einstudiert, kennt die Herausforderungen des Werks genau, unzählige Male hat er es auf den Konzertbühnen dieser Welt dargeboten. Seine Interpretation in Brisbane 2024 pries Limelight als »elektrisierend«; das Magazin hob dabei nicht nur seine »makellose« Technik hervor, sondern auch eine Treffsicherheit, »die ihresgleichen sucht«.

Das Konzert war zudem eines von zwei Werken, die Nobu 2014 bei seinen Debütauftritten mit dem RLPO und dessen heutigem Ehrendirigenten Vasily Petrenko spielte. Seither hat sich seine Beziehung zum Orchester vertieft. 2023 bot er gemeinsam mit Domingo Hindoyan und dessen Musiker:innen bei den BBC Proms »einen atemberaubenden Rachmaninow Drei« (Seen and Heard International). Das Einvernehmen zwischen Solist, Orchester und Dirigent spiegelt sich in der neuen Einspielung auf eindrückliche Weise.

Die Solowerke auf dem Album stammen von Rachmaninow und zweien seiner bedeutendsten Vorgänger, Tschaikowsky und Rimski-Korsakow. »Klaviertranskriptionen sind faszinierend, weil sie meist von herausragenden Pianisten geschrieben werden«, sagt Nobu. »Sie verstehen genau, was es braucht, um alles aus dem Instrument herauszuholen. Es ist ein Genuss, diese Stücke zu spielen.« Mikhail Pletnevs einfallsreiche Neuinterpretation von Musik aus Tschaikowskys Nussknacker macht dies besonders deutlich. Seine Suite, der perfekte Albumauftakt, enthält so beliebte Stücke wie den Trepak und den Chinesischen Tanz sowie den Tanz der Zuckerfee.

Rimski-Korsakow wiederum hätte sich keinen besseren Bearbeiter wünschen können als Rachmaninow. Dessen Fassung des Hummelflugs, ursprünglich ein orchestrales Interludium aus der Oper Das Märchen vom Zaren Saltan, fliegt unter Nobus Fingern nur so dahin. Der Pianist spielt überdies Transkriptionen von Rachmaninows Liedern Flieder und Hier ist es schön (beide aus seinen Zwölf Liedern op. 21) und beschließt seine Auswahl an Solowerken mit der Vocalise op. 34 Nr. 14 des Komponisten.

Die Nussknacker-Suite in Pletnevs Fassung steht auch auf dem Programm von Nobus kommenden Recitals in Japan (9. Januar bis 8. März 2026) und im Münchner Prinzregententheater (27. April). Weitere Höhepunkte sind Rachmaninows Zweites Klavierkonzert, ebenfalls in verschiedenen japanischen Städten (21.–29. März), sowie Beethovens Zweites Klavierkonzert mit dem Orpheus Chamber Orchestra am Purchase College (Bundesstaat New York) und in der Carnegie Hall (24./25. April; alle Konzerte hier).

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