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Seiji Ozawa

Jung, erfolgreich, japanisch

02.07.2001

Da wird manches Musikschulorchester blass um die Nase: Seiji Ozawa lud 1984 die Crème der jungen Musikerinnen und Musiker ein, unter seiner Leitung beim Saito-Kinen-Festival zu spielen.

Das Orchester hatte riesigen Erfolg, behielt den Namen des Festivals und spielt seitdem nicht nur in den großen Klassikreihen in Wien, Paris, London und den USA, sondern war 1990 auch das erste japanische Orchester überhaupt, das während der Salzburger Festspiele gastierte. Nach Aufnahmen mit Bartók, Wolf und Dvorák legt Senior-Philips-Künstler Seiji Ozawa, jetzt zwei Beethoven-Einspielungen mit dem Wunderkind der japanischen Orchesterszene vor: die erste Symphonie und die Leonoren-Ouvertüre Nr. 2. Zwei Werke, die schon Eindruck machten, als die Wiener zur Uraufführung Reifröcke und Zylinder trugen.

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