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Preis der deutschen Schallplattenkritik – Bestenliste mit Gidon Kremer, John Williams u.v.m.

Gidon Kremer
(c) Madara Petersone / ECM Records
25.05.2022
Der “Preis der deutschen Schallplattenkritik” gilt als Gütesiegel, um herausragende Neuerscheinungen auf dem Musikmarkt zu kennzeichnen und wird von einem unabhängigen Verein verliehen, der von Schallplattenkritikern gegründet wurde. Deshalb ist es stets ein Ereignis für sich, wenn die vierteljährliche Bestenliste des honorigen Vereins erscheint. Nun wurde die Bestenliste für das zweite Quartal 2022 mit spannenden Neuerscheinungen veröffentlicht.
Unter den Siegertiteln wird Gidon Kremer mit seinen bei ECM New Series veröffentlichten Einspielungen der Weinberg-Sonaten für Violine Solo in der Kategorie „Kammermusik“ ausgezeichnet. “Die drei Violin-Solosonaten erzählen je eine ganz andere Geschichte. Mal ganz persönlich, mal strukturell. Radikal (soll man sagen: gewohnt radikal?) durchleuchtet Kremer diese Musik, kompromisslos auf höchstem spieltechnischen Stand. Und das mit seinen mittlerweile fünfundsiebzig Jahren. Ein Phänomen!”, begründet Benjamin Herzog für die Jury die Wahl.

Was ist das für ein wunderbares Werk!

In der Kategorie “Historische Aufnahmen” werden die Brahms Symphonien Nr. 1–4 eingespielt vom Pittsburgh Symphony Orchestra unter der Leitung von William Steinberg der Command Classics Recordings aufgeführt. Besonders von der Jury gelobt das “hörbar fortschrittlichere Aufnahmekonzept” sowie der Aufnahmeort: die “Soldiers and Sailors Memorial Hall” in Pittsburgh.

“Diese Box ist ein Statement!” (Matthias Keller für die Jury)

Sein Album “The Berlin Concert” zeige die ganze Klasse dieses Komponisten und Dirigenten. Die Jury lobt keinen geringeren als den “großen musikalischen Zeremonienmeister Hollywoods”: John Williams. In der Kategorie “Filmmusik” steht Williams in diesem Quartal gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern mit der Deluxe Edition des im Februar erschienenen Albums an der Spitze der Bestenliste.