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Deutsche Grammophon nimmt die Komponistin, Pianistin und Produzentin Meredi unter Vertrag

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Back row (L to R): Christian Badzura, DG Vice President A&R New Repertoire; Anusch Alimirzaie, DG Senior Manager A&R; Kleopatra Sofroniou, DG General Manager Classics. Front row (L to R): Rosalie Vos, Artist Management; Nanja Oedi, DG Director Marketing New Repertoire; Meredi; Dr Clemens Trautmann, President Deutsche Grammophon Photos © Bernd Jaworek
07.06.2024

Berlin, 7. Juni 2024. Deutsche Grammophon gibt die Unterzeichnung eines Exklusivvertrags mit Meredi bekannt. Die klassisch ausgebildete deutsch-armenische Komponistin lebt derzeit in Berlin und Los Angeles. Sie schreibt, performt und produziert ausdrucksstarke, zugleich intime melodische Musik und spielt Klavier, solange sie zurückdenken kann. »Ich hatte immer diese unglaubliche Menge an Musik im Kopf, die sich einfach von selbst komponierte«, sagt Meredi, deren Name auf Armenisch »Melodie« bedeutet. »Die Musik war zu laut, um sie zu ignorieren. Ich habe nur gelernt, Noten zu lesen, um meine eigenen Stücke aufzuschreiben.«

Meredi arbeitet in verschiedenen Genres und hat sowohl Stücke für Soloinstrumente wie für große Besetzung geschrieben, Kompositionen für Klavier solo ebenso wie groß angelegte Orchesterwerke für Theater, Ballett und Konzerthaus und auch Soundtracks für Film und Fernsehen. Als Pianistin tritt sie oft an unkonventionellen Orten auf, ob in Kunstgalerien oder Nachtclubs, bei einem Elektrofestival in Bulgarien oder der Fashionweek in Berlin, wo ihr Spiel Teil der Performance auf dem Laufsteg wurde.

2022 komponierte Meredi »White Flowers Take Their Bath« für Mari Samuelsens DG-Album LYS – einen Track, der seither weltweit über neun Millionen Streams erreicht hat. Nach der März-Veröffentlichung von »Nachtigall« zum diesjährigen Weltschlaftag erscheint am 28. Juni 2024 Meredis digitale EP Flourish mit sechs Titeln. Zwei ihrer Tracks, »Double Sky« und »Double Sky (Reprise)«, können schon jetzt gestreamt werden. Ein dritter Track, »Ararat«, kommt zusammen mit einem Performancevideo am selben Tag wie die EP heraus.

»Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit einer so zukunftsorientierten Künstlerin, einer Kreativen, die die Grenzen der zeitgenössischen Musik verschiebt«, sagt Nanja Oedi, DG Director Marketing New Repertoire. »Meredi verknüpft nahtlos künstlerisches Experimentieren und Zugänglichkeit, und das ist wirklich spannend.«

»Einen Vertrag bei Deutsche Grammophon zu unterzeichnen war wie ein Nachhausekommen nach einer langen Reise«, sagt Meredi. »Meine Kindheit war erfüllt von den Klängen der DG-Platten, und über all den Komponist:innen, die vor mir diese Welt erschufen, stand das Gelblabel. Es war der Inbegriff von Qualität in der klassischen Musikkultur. In der konservativen Klassikwelt bin ich durchaus auf Widerstand gestoßen, und ich habe mich oft als Außenseiterin gefühlt. Dieser Vertrag aber zeigt mir, dass die klassische Musik nicht mit der Vergangenheit liiert ist. Vielmehr ist sie lebendig, blüht und geht mit den zeitgenössischen Künstler:innen. Deutsche Grammophon ist mehr als nur ein Label, und heute ist sie auch die Plattform, über die ich meine Melodien mit der ganzen Welt teilen kann, so werden sie nachklingen, selbst wenn meine Reise einmal zu Ende geht.«

Die Tracks auf Flourish sind durch ein musikalisches Thema verbunden, wie ein Gedanke, der sich durch die EP zieht. Es scheint, als ob diese wandernde Melodie auf der Suche nach einem Zuhause ist, während sie zugleich selbst zum Ort wird, zu dem die Musik zurückkehrt. Das sich wiederholende Motiv ist deutlich in den beiden heute veröffentlichten Singles zu hören, dem bittersüßen »Double Sky« mit Meredis sanftem armenischen Gesang über Moog-Grandmother- und Lyra−8-Synthesizern sowie Cello, Violine und Klavier und seiner Reprise, die an ein zartes Wiegenlied erinnert.

»Meredi hat ein bemerkenswertes Talent, Erfahrungen und Begegnungen in ihrer Musik zu verarbeiten«, sagt Anusch Alimirzaie, Senior Manager A&R bei Deutsche Grammophon. »Sie hat ungemein viele außergewöhnliche und berührende musikalische Einfälle. Ihre Musik überschreitet die Grenzen der neuen klassischen Genres dank der originellen Weise, wie sie Instrumentierung, Harmonie und Struktur vereint, sie trotzt dem Gewohnten und ehrt doch die Traditionen, mit denen sie sich in ihrem Kompositionsstudium auseinandergesetzt hat. Man sollte sich ihre Musik nicht entgehen lassen.«

Meredi, 1992 in Berlin geboren, begann schon früh, auf dem alten Klavier zu spielen, das im Flur ihres Elternhauses stand. Ab sechs Jahren bekam sie Unterricht. Ihre musikalische Ausbildung setzte sie am Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach fort, und zugleich war sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und der Universität der Künste Berlin. Es folgte ein Aufbaustudium für Komposition für Film und Medien an der Hochschule für Musik und Theater München. Ihre ersten Orchesterstücke kamen zur Aufführung, als sie noch ein Teenager war. Außerdem gewann sie eine Reihe von Kompositionswettbewerben, darunter gleich mehrere Preise der Kulturorganisation Jeunesses Musicales.

Abseits des klassischen Studiums beeinflusste Meredi die Vielfalt der Berliner Kunstszene. 2020 veröffentlichte sie ihr Debütalbum Stardust, das unter anderem vom BBC Music Magazine als eines der zehn besten postklassischen Alben des Jahres ausgezeichnet wurde. Es folgten das Ambient-Album Trance (2021) und Some Other Place (2022), eine Überarbeitung für Klavier solo von Trance. Glanz gleich, ob sie allein oder mit anderen Musik kreiert, immer geht es Meredi in ihren Klangschöpfungen auch um Selbstausdruck. »Das Klavier war meine Insel und mein Rückzugsort«, sagt sie und erinnert sich an das Instrument, auf dem sie ihre ersten Töne spielte. »Ich habe schon immer lieber durch Musik als mit Worten gesprochen.«

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