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Chick Corea
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Back On the Block: Klassische ECM-Alben als Originalausgaben auf 180g-Vinyl

Chick Corea - Return to Forever, ECM
28.01.2010

Seit die Compact Disc Anfang der 1980er Jahre auf den Markt kam und begann das bis dahin gängigste Audioformat, die Vinylschallplatte, zu verdrängen, reißen die Diskussionen darum, welcher dieser Tonträger besser und originalgetreuer klingt, nicht ab. Die Debatte erreichte den Höhepunkt, als Anfang der 1990er von der Phonoindustrie der “Tod der Schallplatte” verkündet wurde, und flachte danach langsam ab. Allen Unkenrufen zum Trotz hat die Vinylschallplatte, vor allem dank einiger spezialisierter Labels für Audiophile, aber bis heute überlebt.

Dass selbst ECM seine Produktionen seit 1994 primär im CD-Format herausbrachte, mag viele audiophile Jazz- und Klassikfans verwundert haben. Zu Beginn des Jahres 2009, in dem ECM sein 40-jähriges Jubiläum feierte, überraschte das Label seine Fans dann mit der Mitteilung, dass das Vinyl bei ECM nach rund fünfzehn Jahren Pause zurück kehren würde. Noch im Januar 2009 veröffentlichte ECM Keith Jarretts “Yesterdays” und Enrico Ravas “New York Days” nicht nur auf CD, sondern auch als Doppel-LP, gepresst auf 180-Gramm-Vinyl. Jetzt legt das Label nach, in dem es sieben Klassiker erneut im audiophilen Vinyl-Format auflegt.

Alle “ECM Classic Vinyl”-Reissues erscheinen als audiophile 180-Gramm-Pressungen im hochwertigen Original-Artwork. Zu den beiden bereits erschienenen Alben von Keith Jarrett und Enrico Rava gesellen sich nun auch noch Klassiker von Chick Corea (“Return To Forever”), der Pat Metheny Group (“Pat Metheny Group” und “Offramp”), Jimmy Giuffre (“1961”) und Keith Jarrett (“The Köln Concert”, “Tribute” und “Still Live”). In Planung sind außerdem schon Vinyl-Wiederveröffentlichungen von Arvo Pärt (“Tabula Rasa”), Keith Jarrett/Jan Garbarek (“Belonging” und “My Song”), Pat Metheny (“80/81”, “Travels”), Arve Henriksen (“Cartography”) und Jon Hassell (“Power Spot”).

Chick Corea – Return To Forever
ECM 1022 / LP 2727884

Das packende Debütalbum der originalen Return-To-Forever-Formation führte mit Titeln wie “La Fiesta”, “Crystal Silence” und “What Game Shall We Play Today” eine Reihe späterer Jazzklassiker ins Repertoire ein. So virtuos sich Chick Corea und Bassist Stanley Clark auch die Bälle zuwerfen – stets werden diese von der brasilianischen Beseeltheit der Sängerin Flora Purim und des Perkussionisten Airto Moreira aufgefangen.  

Pat Metheny Group – Pat Metheny Group
ECM 1114 / LP 2727889

Der Erstling der Pat Metheny Group, die in den späten 70er Jahren riesige Zuhörerscharen anzog – mit einer Musik, in der sich jugendliche Energie und amerikanischer Optimismus mit knackigen Arrangements, der Harmonik des Jazz und mehr als einer Prise Rock verbanden.

Pat Metheny Group – Offramp
ECM 1216 / LP 2727893

Mehr als eine Millionen Mal verkaufte sich das atmosphärische dritte Album der Pat Metheny Group. Die sieben Stücke des Kreativtandems von Metheny und Keyboarder Lyle Mays enthalten reizvolle brasilianische Aromen, die durch die Perkussion von Nana Vasconcelos noch intensiviert werden.  

Jimmy Giuffre 3 – 1961
ECM 1438–39 ÷ 2 LP 8496441

Diese ihrer Zeit weit vorauseilenden Sessions mit Klarinettist Giuffre, Pianist Paul Bley und Bassist Steve Swallow – unter den Titeln “Fusion” und “Thesis” seinerzeit bei Verve veröffentlicht – hatten entscheidenden Einfluss auf Manfred Eichers musikalisches Denken. Als der Produzent 1990 einen neuen Mix vorlegte, staunte sogar Paul Bley, die Musik klinge nun “wie erst gestern aufgenommen”. Unter den kammermusikalischen Kleinoden finden sich Kompositionen von Giuffre neben Carla Bleys allerersten Stücken für Jazzgruppen, darunter “Ictus”, “Jesus Maria” und andere.

Keith Jarrett – The Köln Concert
ECM 1064–65 ÷ 2 LP 2727888

Der Mitschnitt aus der Kölner Oper vom Januar 1975 zählt zu dem halben Dutzend Aufnahmen, die Musikgeschichte geschrieben haben; er gilt als bestverkaufte Soloklavierplatte aller Zeiten. Unerschöpflich in seinem Ideenreichtum und durch und durch lyrisch gestimmt, verrät das Konzert ein Improvisationsgenie, das aus dem Moment heraus spontan ganze Großformen zu generieren versteht.

Keith Jarrett Trio – Tribute
ECM 1420–21 ÷ 2 LP 8471351

Jarretts Rückkehr nach Köln, nun in Begleitung seines Trios, zollt den Jazzmeistern im Medium des Standards Tribut. Zu hören sind Neudeutungen von Songs aus dem Repertoire von John Coltrane, Miles Davis, Charlie Parker, Jim Hall und Lee Konitz.

Keith Jarrett Trio – Still Live
ECM 1360–61 ÷ 2 LP 8350081

Jarrett, Gary Peacock und Jack DeJohnette beim kreativen Höhenflug in der Münchner Gasteig-Philharmonie. Standard-Interpretation und Neuschöpfung verschmelzen, wenn  Eigenkompositionen Jarretts nahtlos in “You And The Night And The Music” oder in “Someday My Prince Will Come” übergehen.

Keith Jarrett Trio – Yesterdays

ECM 2060 ÷ 2 LP 1794205

Jarretts ausnehmend spielerisches Trio-Set in Japan bietet einen Standards-Querschnitt vom ausgelassenen Bebop in Charlie Parkers “Scrapple from the Apple” über eine Ragtime-Version von “You Took Advantage of Me” bis hin zur strahlenden “Stella By Starlight”.

Enrico Rava Quintet – New York Days
ECM 2064 ÷ 2 LP 1797340

Mit einer Traumformation (Stefano Bollani, Mark Turner, Larry Grenadier und Paul Motian) kehrt der Italiener in die Stadt seines frühen musikalischen Durchbruchs zurück. Ravas neue Kompositionen räumen dem freien Espressivo breiten Raum ein, vor allem dem Austausch zwischen seiner eigenen, romantisch gestimmten Trompete und dem kühl-analytischen Saxophon von Mark Turner.

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