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Floating Points: Mere Mortals, das erste Ballettalbum bei Deutsche Grammophon

Floating Points: Mere Mortals Packshot
23.10.2026

Mit Mere Mortals legt Floating Points, das musikalische Alter Ego des britischen Komponisten, Produzenten und DJs Sam Shepherd, seine erste abendfüllende Ballettpartitur vor. Das 14-teilige Album erschien am 28. August 2026 in allen Formaten bei Deutsche Grammophon. Entstanden ist das Werk aus einem Auftrag von Tamara Rojo, der künstlerischen Leiterin des San Francisco Ballet, die die Produktion auch inszenierte.

Die Choreografie stammt von Aszure Barton, Bühnenbild und Visuals von Hamill Industries. Uraufgeführt wurde Mere Mortals im Januar 2024 im War Memorial Opera House in San Francisco.

 

Mere Mortals: Floating Points vertont den Pandora-Mythos

Im Zentrum steht die antike Sage von Pandora, jener ersten Frau der griechischen Mythologie, deren Neugier der Menschheit zugleich Unheil und Hoffnung beschert. Shepherd übersetzt diesen Stoff in ein Wechselspiel aus elegischen Streichern, drängenden Bläsern und pulsierender Elektronik.

Aufgenommen mit dem San Francisco Ballet Orchestra, verschmelzen akustische Klangkörper und synthetische Texturen zu einem einzigen Sog. Schon der Titel führt zum Kern des Werks: Mere Mortals, die bloß Sterblichen, verhandelt die Grenze zwischen Mensch und Maschine, zwischen dem Vergänglichen und dem Konstruierten.

 

Das Album: 14 Sätze zwischen Orchester und Elektronik

Die Partitur folgt dem Verlauf des Mythos in vierzehn Sätzen, von Fire und Hope über den perkussiven Aufruhr von Rage of the Gods bis zum offenen Schluss von Nowhere to Land. Solistische Momente setzen dabei feine Akzente: die lyrische Solovioline von Cordula Merks in Hope, die filigrane Harfe von Miriam Adefris in Her Gift, bevor die unheimliche Stimmung von Opening of the Jar den Deckel des sprichwörtlichen Gefäßes hebt. Bereits vorab erschienen sind die Singles Falling to Earth und Her Gift, erste Einblicke in eine Klangwelt, die Hörer ebenso fordert wie verführt.

 

Floating Points alias Sam Shepherd: vom Club in den Konzertsaal

Sam Shepherd ist ein Musiker vieler Welten: klassisch ausgebildet, einst Chorknabe an der Kathedrale von Manchester und Schüler der renommierten Chetham’s School of Music, später als Floating Points auf den Bühnen der internationalen Clubszene gefeiert. Zu seinen Alben zählen Elaenia, Crush und das für den Mercury Prize nominierte Promises, eingespielt mit dem Jazzsaxofonisten Pharoah Sanders und dem London Symphony Orchestra. Mere Mortals markiert nun sein Debüt beim gelben Etikett und den bislang ehrgeizigsten Schritt in seinem Schaffen.

 

Mere Mortals auf Vinyl, CD und in Dolby Atmos

Für Sammler hält der DG Store eine Deluxe-Edition auf kristallklarem Vinyl (2LP) bereit, mit geätzten Details, abnehmbarer Außenhülle und einem erweiterten Booklet, das eine handschriftliche Partitur des Künstlers enthält. Daneben ist Mere Mortals als reguläre 2LP, als CD sowie digital erhältlich, auch in Dolby Atmos für ein immersives Hörerlebnis. Parallel kehrt das Ballett auf die Bühne zurück: Nach der europäischen Erstaufführung beim Edinburgh International Festival (28. bis 30. August 2026, mit dem Royal Scottish National Orchestra) gastiert die Produktion vom 9. bis 12. September 2026 am Sadler’s Wells Theatre in London (mit der Royal Ballet Sinfonia).

Zwischen Antike und Zukunft, zwischen Orchester und Synthesizer: Mere Mortals von Floating Points ist seit dem 28. August 2026 bei Deutsche Grammophon erhältlich.

➤ Jetzt im DG Store bestellen und die Deluxe-Vinyl-Edition sichern, oder weitere Neuheiten im Katalog entdecken.

Floating Points: Mere Mortals
MERE MORTALS Floating Points
28. Aug. 2026

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