Zwei Jahrzehnte Musik – Hildur Guðnadóttir blickt zurück und schafft neu: das Orchesteralbum 'This Will Be Us' - Hildur Guðnadóttir | Deutsche Grammophon

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Zwei Jahrzehnte Musik – Hildur Guðnadóttir blickt zurück und schafft neu: das Orchesteralbum 'This Will Be Us'

Hildur Guðnadóttir - This Will Be Us Teaser
05.06.2026

Die erfolgreiche Komponistin und Interpretin wird auf This Will Be Us
von Robert Ames und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin begleitet

Gemeinsam haben sie Orchesterfassungen von Stücken ihrer früheren Alben eingespielt
und auch zwei neue Werke

This Will Be Us kommt am 23. Oktober 2026 heraus

»Hildur scheut keine Dunkelheit, sie beleuchtet den Pfad, der hindurchführt – ganz bewusst«
 Sarah Polley, Filmemacherin

Hildur Guðnadóttir ist weltweit bekannt für ihre preisgekrönten Film- und Fernsehmusiken (ChernobylJokerTár); vor genau 20 Jahren aber erschien ihr erstes Album – Mount A. Nun begeht die Komponistin dieses Jubiläum mit Neuinterpretationen ihrer früheren Werke. Für This Will Be Us, ihre kommende Veröffentlichung bei Deutsche Grammophon, hat sie Orchesterfassungen von acht Stücken eingespielt. Sie erschienen einst auf Mount A (2006), Without Sinking (2009) und Saman (2014). Die Auswahl hat sie durch zwei neue Kompositionen ergänzt.

Auf This Will Be Us ist Guðnadóttir am Cello zu hören, begleitet wird sie vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Robert Ames. Das Album wurde von ihr selbst produziert. Aufgenommen, abgemischt und gemastert wurde es von ihrem langjährigen Weggefährten Francesco Donadello.

This Will Be Us kommt am 23. Oktober 2026 heraus (mit Begleittexten von Guðnadóttir und der Filmemacherin Sarah Polley). Zwei Tage später, am 25. Oktober, ist die Künstlerin bei einem Launch-Event in der Berliner Philharmonie zu erleben. Zum Jubiläum legt Deutsche Grammophon außerdem ihre drei früheren Alben auf Vinyl neu auf (3. Juli) – Mount A erscheint damit erstmals als LP.

Schon immer hat Guðnadóttir mit anderen musiziert – in Chören, in Bands und in Orchestern. »Diese Welt war mein Ein und Alles«, sagt sie. »Aber ich spürte, dass ich Freiraum brauchte, um meine Gedanken zu hören.« Was später Mount A werden würde, spielte sie allein auf dem Cello – ihr Freund Skúli Sverrisson musste sie erst überreden, ihre Arbeit mit der Außenwelt zu teilen. Das Album erschien unter dem Pseudonym »Lost in Hildurness«, so nannten sie Menschen, die sie kannten, denn Hildur konnte durchaus in ihrer eigenen Welt verloren gehen.

An ihren folgenden Alben – Without SinkingLeyfðu Ljósinu und Saman – wirkten u. a. Sverrisson, Komponistenkollege Jóhann Jóhannsson und ihr Vater Guðni Franzson mit. »Auch wenn die Musik auf diesen Platten äußerst persönlich ist«, sagt Guðnadóttir, »waren meine engsten Freunde und meine Familie immer entscheidend, wenn ich den Mut aufbringen musste, um weiterzuspielen und meine Musik überhaupt zu veröffentlichen.«

Genau dieser Mut machte Guðnadóttir zu einer der führenden Komponist:innen der Gegenwart – insbesondere für Filmmusiken. Zu ihren vielen Auszeichnungen zählen zwei Grammy Awards® (ChernobylJoker), ein Oscar (Joker), ein Emmy (Chernobyl) und ein Golden Globe (Joker). In den vergangenen Jahren schrieb sie zudem hochgelobte Musik für so unterschiedliche Filme wie Tár von Todd Field, Die Aussprache von Sarah Polley, A Haunting in Venice von Kenneth Branagh, Hedda und 28 Years Later: The Bone Temple von Nia DaCosta sowie The Bride! – Es lebe die Braut von Maggie Gyllenhaal. Daneben wurde The Fact of the Matter für Chor und Orchester 2022 bei den BBC Proms uraufgeführt.

Mit dem Jubiläum von Mount A zieht sie nun Bilanz. »Diese 20 Jahre am Horizont aufsteigen zu sehen, schien mir ein guter Moment, um innezuhalten«, sagt Guðnadóttir. »Als ich damals versuchte, ein ganzes Streichorchester in einer Person zu sein, träumte ich natürlich davon, dass andere mit mir spielen würden. Ich wollte deshalb meinem jüngeren Selbst zum Jubiläum ein Geschenk machen – die Musik von einem Orchester zu hören.«

Und das geschieht auf This Will Be Us: Guðnadóttir spielt neu geschöpfte Fassungen von »In Gray« (Mount A), »Ascent«, »Erupting Light«, »Opaque«, »Overcast« und »Unveiled« (Without Sinking) sowie »Bær« und »Birting« (Saman), dazu die neuen Stücke »Blind Sarabande« und »The Song That Never Was« – mit Ames und dem reichen Klang des DSO Berlin.

Viele dieser Stücke werden Guðnadóttirs Fans vertraut sein, schreibt ihre Freundin und Kollegin Sarah Polley in ihrem Begleittext zum Album, »doch hier gewinnen sie neues Leben, neue Weite und das Gefühl von Gemeinschaft. [Sie sind] das Werk von jemandem, der lange genug zuhört, um zu hören, und der versteht, wie sich Verbindung suchen und auch finden lässt – im Licht wie im Dunkel.«

Hildur Guðnadóttir: This will be us
THIS WILL BE US Hildur Guðnadóttir
23. Okt. 2026

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