IMMORTAL
David Garrett
Works by
Debussy · J.S. Bach · Tchaikovsky
Brahms · Schumann · Handel
Kreisler · Sibelius · Williams
and many more
David Garrett
Julien Quentin · Franck van der Heijden
Orchestra the Prezent
Franck van der Heijden
Biografie
David Garrett: Die Biografie eines vielseitigen Violinisten
David Garrett zählt zu den bekanntesten Violinisten seiner Generation. Der deutsch-amerikanische Musiker verbindet klassische Virtuosität mit Rock, Pop und Filmmusik und hat damit ein Publikum weit über die traditionelle Klassikwelt hinaus erreicht. Sein Weg führte ihn vom gefeierten Wunderkind über die Juilliard School in New York bis zu einer internationalen Karriere als Solist, Komponist und Arrangeur.
Kindheit und frühe musikalische Ausbildung
David Garrett wurde am 4. September 1980 in Aachen geboren und erhielt bereits im Alter von vier Jahren seine erste Violine. Sein außergewöhnliches Talent zeigte sich schnell, sodass er bereits als Kind intensiv gefördert wurde. Zu seinen Lehrern zählten unter anderem Zakhar Bron und Ida Haendel.
Sein Orchesterdebüt gab Garrett am 28. August 1991 mit den Hamburger Philharmonikern. Schon während seiner Jugend arbeitete er mit renommierten Persönlichkeiten wie Zubin Mehta, Claudio Abbado und Yehudi Menuhin zusammen. Mit 13 Jahren wurde er der bis dahin jüngste Künstler, der einen Vertrag bei Deutsche Grammophon erhielt. Seine ersten Aufnahmen und Konzertauftritte machten ihn schnell als herausragendes Nachwuchstalent bekannt.
Vom Wunderkind zum klassischen Violinisten
Schon früh widmete sich Garrett einigen der anspruchsvollsten Werke der Violinliteratur. Mit 15 Jahren nahm er alle 24 Capricen von Niccolò Paganini auf. Die technisch anspruchsvollen Stücke gelten bis heute als besondere Herausforderung für jeden Violinisten.
In den folgenden Jahren beschäftigte er sich intensiv mit den Werken von Bach, Mozart, Beethoven und Tschaikowsky. Gemeinsam mit dem Chamber Orchestra of Europe und Claudio Abbado spielte er unter anderem Violinkonzerte von Mozart ein.
Trotz seiner frühen Erfolge wollte Garrett sich nicht dauerhaft auf die Rolle des Wunderkindes festlegen lassen. Er suchte nach einer eigenen musikalischen Sprache, die über die klassische Solistenlaufbahn hinausging.
Studium an der Juilliard School in New York
Diese Suche führte ihn nach New York an die renommierte Juilliard School, wo er bei Itzhak Perlman studierte. Dort vertiefte er nicht nur seine klassische Technik, sondern beschäftigte sich zunehmend mit Komposition und Arrangement.
Die musikalische Vielfalt der Stadt eröffnete ihm neue Perspektiven. Rock, Pop und zeitgenössische Musik wurden für ihn zu wichtigen Inspirationsquellen. Garrett begann, bekannte Stücke nicht nur für die Violine zu übertragen, sondern sie aus seiner eigenen musikalischen Sicht neu zu gestalten. Seine klassische Ausbildung blieb dabei stets das Fundament seines Spiels.
David Garretts Karriere zwischen Klassik und Crossover
Den internationalen Durchbruch bei einem breiten Publikum erreichte David Garrett 2007 mit dem Album „Free“, das auch unter dem Titel „Virtuoso“ veröffentlicht wurde. Darauf verband er klassische Melodien mit Elementen aus Rock und Pop und entwickelte einen Stil, der bald zu seinem Markenzeichen wurde.
Mit Alben und Tourneen wie „Rock Symphonies“, „Music“, „Explosive“, „Unlimited“ und „Alive – My Soundtrack“ setzte er diesen Weg fort. Dabei interpretierte er Werke von Mozart, Beethoven und Paganini ebenso selbstverständlich wie Songs von Queen, Metallica oder Michael Jackson.
Parallel dazu blieb Garrett auf den klassischen Konzertbühnen präsent. Er arbeitete unter anderem mit den Wiener Symphonikern, dem London Philharmonic Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra und der Filarmonica della Scala zusammen. Gerade diese Verbindung aus klassischer Laufbahn und Crossover-Erfolg prägt seine besondere Stellung in der Musikwelt.
Die David-Garrett-Collection im offiziellen DG Store bietet einen Überblick über ausgewählte Alben und Editionen.
Paganini, eigene Kompositionen und neue Rollen
2013 übernahm Garrett im Film „Der Teufelsgeiger“ die Rolle von Niccolò Paganini. Die Figur des legendären Virtuosen spielte bereits in seiner frühen musikalischen Entwicklung eine wichtige Rolle. Im selben Jahr erschien auch das Album „Garrett vs. Paganini“.
Mit „Explosive“ folgte 2015 ein weiteres Projekt, auf dem eigene Kompositionen stärker in den Mittelpunkt rückten. Auch als Arrangeur war Garrett zunehmend an der Gestaltung seiner Alben und Konzertprogramme beteiligt. 2023 veröffentlichte er gemeinsam mit John Haywood das Konzert für Klavier und Orchester „One World“. Ein Jahr später präsentierte er das Werk beim Interlaken Classics Festival und gab dabei sein Debüt als Dirigent.
„Iconic“ und die Tradition großer Geiger
Mit dem 2022 bei Deutsche Grammophon erschienenen Album „Iconic“ wandte sich David Garrett erneut intensiv der klassischen Tradition zu. Die Aufnahme vereint Charakterstücke und Zugaben, die mit großen Geigern des 20. Jahrhunderts wie Jascha Heifetz, Fritz Kreisler und Arthur Grumiaux verbunden sind. „Iconic“ erreichte Platz vier der deutschen Albumcharts und wurde 2023 mit dem OPUS KLASSIK als „Bestseller des Jahres“ ausgezeichnet.
2024 erschien schließlich „Millennium Symphony“, auf dem er bekannte Musik der vergangenen Jahrzehnte mit seinem virtuosen Geigenspiel und modernen Arrangements verband.
„Immortal“: Das neue Album im Vorverkauf
Mit „Immortal“ setzt David Garrett 2026 seine Zusammenarbeit mit Deutsche Grammophon fort. Das Album widmet sich der zeitlosen Kraft klassischer Musik und verbindet Werke von Bach, Mozart, Brahms, Debussy, Paganini, Rachmaninoff und Schostakowitsch mit Musik von John Williams und der eigenen Komposition „Deux Guitares“. Alle Arrangements stammen von Garrett selbst. So vereint „Immortal“ seine klassische Ausbildung mit seiner Erfahrung als Crossover-Künstler, Komponist und Arrangeur.
Das Album erscheint am 9. Oktober 2026 und ist bereits im Vorverkauf erhältlich. Bestellen Sie „Immortal“ von David Garrett jetzt vor!
Ein Violinist mit eigener musikalischer Handschrift
David Garrett zeigt seit vielen Jahren, dass klassische Tradition und moderne Einflüsse keine Gegensätze sein müssen. Sein Spiel verbindet fundierte Ausbildung, große Bühnenerfahrung und die Freude daran, die Violine immer wieder neu zu präsentieren.
Vom Wunderkind über den Juilliard-Absolventen bis zum international erfolgreichen Violinisten, Komponisten und Arrangeur hat er einen eigenständigen Weg eingeschlagen.




















